Ölgrubenjoch im Kaunertal
Wir parken direkt an der Kaunertaler Gletscherstrasse (Maut 32.-) beim Gepatschhaus, hier auch eine Haltestelle vom öffentlichen Bus. Der Weg geht direkt von der Strasse nach oben, zunächst auf sanften...
Wir parken direkt an der Kaunertaler Gletscherstrasse (Maut 32.-) beim Gepatschhaus, hier auch eine Haltestelle vom öffentlichen Bus.
Der Weg geht direkt von der Strasse nach oben, zunächst auf sanften Grashängen und lockerem Baumbestand. Wir queren ein paar kleine Bäche, das Wasser läuft auch mal eine ganze Weile auf dem Weg. Die Hangneigung nimmt zu, der Weg bleibt jedoch in angenehmer Weise in gleichbleibender Aufstiegsneigung hangwärts gut zu laufen. Weiter über schöne Blumenwiesen mit Murmeltierbehausungen und deren Bewohner bis hin zu einer felsigen Gletscherendmörane. Diese kann man aus nächster Nähe bestaunen, das sieht schon so aus wie wenn die Felsblöcke auf die Wiese frisch aufgeschüttet wären. Ab hier entlang der Seitenmoränen weiter im Gras empor, dann wird es zunehmend steiniger und der Weg verläuft über Blockgelände. Teilweise muss man balancieren über große Steinblöcke, eine Abwechslung zur bisherigen Wegbeschaffenheit. Schön auch die unterschiedlichen Farben der Felsblöcke, und zusätzlich unterhalb des Wegs zwei Seen, der eine grau der andere blau.
Weiter oben kurz vor der Scharte nochmal etwas steiler hinauf und bei 3050m ist dann das Joch erreicht, sogar mit Holzkreuz verziert. Hier dann grandiose Aussicht auf die andere Jochseite mit freiem Blick auf die Wildspitze und die gesamten Gletscher drumherum. Genauso gut sieht man hinunter zum Taschachhaus und ins Taschachtal, ein Seitental des Pitztales. Ausserdem zahlreiche weitere Fels und Eisgipfel im Blickfeld und man kann dort wirklich lang sitzen und die Aussicht geniessen. Direkt unter dem Joch ein kleiner See mit Mini Gletscher.
Vom Joch aus geht auch noch ein Weg (T4) weiter auf die hintere Ölgrubenspitze. Dieser sieht jedoch etwas grantig und wenig begangen aus. Erste Markierungen leiten auf einen kleinen Felsgipfel neben dem Joch, der weitere Weg lässt sich erahnen.
Nach langer und zufriedenstellender Rast mit Ausblick und Vesper laufen wir den gleichen Weg wieder zurück ins Tal.
Die gesamte Tour kommt über T3- nicht hinaus, nirgends eine ausgesetzte Stelle, alles durchgehend markiert und ausgeschildert.

Ab dem Ölgrubenjoch besteht die Möglichkeit, die hintere Ölgrubenspitze zu besteigen (T4). Oder Abstieg vom Joch zum Taschachhaus (Taschachtal, Pitztal).
keine
Da
Da
Normale Bergausrüstung
Leichte Tour / Wanderung
Mit Auto oder Bus von Feichten über die Gltescherstrasse zum Gepatschhaus.
Bus von Feichten bis zum Gepatschhaus
An der Gletschherstrasse beim Gepatschhaus, es sind genügend Parkplätze an der Strasse vorhanden.
Im unteren Viertel der Tour noch Wasser vorhanden, oben jedoch nicht mehr.
Für Bergsteiger die an Gletscherformationen interessiert sind ein schönes Praxis Lehrbuch
Spletne kamere s turneje
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