Barocke Triberger Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“

Die Wurzeln der Triberger Wallfahrt reichen zurück bis ins Jahr 1644. Es war die kleine Barbara Franz, die durch das Wasser einer nahegelegenen Quelle von ihrem Augenleiden geheilt wurde. Nur ein Jahr später ein zweites Wunder: Der Schneidermeister Friedrich Schwab wurde durch Waschung vom Aussatz geheilt. Aus Dankbarkeit stellte er eine kleine Marienstatue in einer Höhlung einer Tanne auf. Daher der Name der Kirche. Trotzdem geriet sie in Vergessenheit, bis im Jahre 1692 drei Tiroler Soldaten, durch lieblichen Gesang aufmerksam geworden, das Marienbild in der Tanne wieder entdeckten. Immer mehr Gläubige kamen in der Folge hierher, um zu beten. Nach einer provisorischen Holzkapelle und einer ersten Steinkapelle wurde um 1700 die heutige Wallfahrtskirche mit dem Wallfahrtspriestergebäude und dem benachbarten Fachwerk-Messner-Häusle erbaut.

Die Wallfahrtskirche beherbergt unter anderem einen der bedeutendsten Barockaltäre Südwestdeutschlands, ein Reliquienschrein mit einer römischen Kaisertochter, echte Kanonenkugeln als Erinnerung an eine französische Belagerung und einen vom „Türkenlouis“ gestifteten wertvollen Altarvorsatz

Weitere Informationen
Seelsorgeeinheit „Maria in der Tanne“
Kath. Pfarramt Schonach
Tel. 07722 5313.

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