Vom Weichtalhaus über Turmstein zum Kaiserstein, Waxriegel und Klosterwappen – aussichtsreiche Schneeberg-Rundtour
Fotografije naših uporabnikov
Diese Tour startet beim Weichtalhaus beziehungsweise im Bereich des Parkplatzes im Höllental. Ich bin mit dem Sonnenaufgang gestartet. Zu dieser Zeit waren bereits einige Autos dort, es gab aber noch ausreichend...
Diese Tour startet beim Weichtalhaus beziehungsweise im Bereich des Parkplatzes im Höllental. Ich bin mit dem Sonnenaufgang gestartet. Zu dieser Zeit waren bereits einige Autos dort, es gab aber noch ausreichend Platz. Trotzdem würde ich empfehlen, an schönen Tagen früh zu kommen und das Auto so abzustellen, dass man später möglichst einfach und schnell wieder aus dem Parkplatzbereich herausfahren kann. Im Laufe des Tages kann es dort sehr voll werden.
Der erste Abschnitt führt wunderschön durch ein grünes, feuchtes und erfrischendes Fluss-, (Bach-) und Felsgelände. Besonders am Morgen liegt diese Seite des Berges noch im Schatten, wodurch der Aufstieg eine angenehm kühle und frische Atmosphäre hat. Der Weg ist hier sehr abwechslungsreich und führt teilweise durch ein Flussbett-artiges Gelände mit viel Grün, Felsen und Feuchtigkeit.
Gleich zu Beginn gibt es einige Stellen, an denen man die Hände zur Hilfe nehmen muss. Es gibt kurze Kraxelpassagen, Leitern, Ketten und Abschnitte, bei denen man sich direkt am Fels festhält. Technisch ist das aus meiner Sicht nicht besonders schwierig, aber man sollte trittsicher sein und sich beim Greifen und Steigen wohlfühlen. Wer sich dabei nicht sicher fühlt, kann diesen Abschnitt auch umgehen. Wenn man sich aber sicher fühlt, ist dieser Weg sehr empfehlenswert und landschaftlich wunderschön.
Beim Aufstieg sammelt man bereits viele Höhenmeter. Man sollte sich daher Zeit nehmen und die Tour nicht unterschätzen. Sobald man das Bach- und Felsgelände hinter sich lässt, gibt es eine gute Möglichkeit, Wasser aufzufüllen, sich zu erfrischen und sich auf den nächsten längeren Anstieg vorzubereiten.
Nach den steilen Höhenmetern öffnet sich oben schließlich ein beeindruckendes Panorama. Der erste große Gipfel der Tour ist der Kaiserstein. Für mich persönlich war dieser Gipfel fast der schönste der drei Gipfel, da er ruhiger und einsamer wirkt als der Bereich rund um das Klosterwappen. Der Ausblick ist großartig und die Stimmung dort oben besonders.
Sehr beeindruckend ist auch das weite Schneebergplateau. Von unten würde man kaum erwarten, dass sich dort oben eine so große, offene Fläche befindet. Man blickt hinauf und fragt sich, wie dort oben überhaupt so viel Weite möglich sein kann. Oben angekommen entfaltet sich dann eine ganz eigene Landschaft mit Wiesen, Blumen, sanften Übergängen und weiten Ausblicken.
Auch historisch ist dieser Bereich faszinierend. Wenn man sieht, welche Wege und Bauten dort oben bereits früher entstanden sind, bleibt man staunend zurück und fragt sich, mit welchem Aufwand das damals möglich war. Gleichzeitig dürfen wir heute genau dadurch solche besonderen Wege erleben.
Vom Kaiserstein kann man direkt zum Klosterwappen, dem höchsten Punkt des Schneebergs, weitergehen. Ich habe mich jedoch entschieden, zuerst zum Waxriegel abzusteigen. Dieser zusätzliche Abschnitt ist nicht zwingend notwendig und sollte je nach Kraft, Kondition und Tagesform entschieden werden. Man darf die zusätzlichen Höhenmeter zurück zum Klosterwappen nicht unterschätzen. Wer aber noch genug Energie hat, wird mit einem sehr schönen Weg über das Plateau und wunderbaren Ausblicken belohnt. Der Waxriegel selbst ist ebenfalls ein lohnender Gipfel.
Vom Waxriegel geht es auf einem anderen Weg wieder zurück Richtung Klosterwappen. Auch dieser Abschnitt ist landschaftlich sehr schön, verlangt aber nochmals einiges an Kraft, da man wieder Höhenmeter gewinnen muss. Am Klosterwappen angekommen wartet schließlich ein großartiges Panorama. Die Weite, der Blick über die umliegenden Berge, das Grün des Plateaus und die vielen Blumen machen diesen höchsten Punkt des Schneebergs zu einem besonderen Erlebnis.
Ein kleiner persönlicher Hinweis: Im Bereich nahe dem höchsten Punkt befindet sich auch eine große technische Anlage, die aus meiner Sicht die Stille und Natürlichkeit des Ortes etwas stört. Trotzdem bleibt das Panorama beeindruckend und der Gipfel ein sehr lohnendes Ziel.
Der Abstieg führt schließlich durch Wald- und Berggelände zurück Richtung Ausgangspunkt. Insgesamt ist diese Rundtour wunderschön, aber lang und konditionell anspruchsvoll. Die vielen Höhenmeter, die steileren Abschnitte und die Länge der Tour sollte man ernst nehmen.
Ich bin kein Bergprofi und habe keine besondere alpine Ausbildung. Ich liebe einfach die Berge, schöne Wege und die Natur. Genau deshalb hat mich diese Tour so begeistert: Sie verbindet schattige Fels- und Bachlandschaften, kurze Kraxelstellen, ein weites Hochplateau, drei Gipfel und großartige Panoramen zu einer sehr eindrucksvollen Schneeberg-Runde.

Spletne kamere s turneje
Priljubljeni izleti v okolici
Ne zamudite ponudb in navdiha za naslednje počitnice
Vaš e-poštni naslov je bil dodan na poštni seznam.





























































































