Kaiserbrunn-Raxrunde-Payerbach
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Eigentlich hatte ich es schon länger vor, doch was bisher fehlte: Kondition, gutes Wetter und ausreichend Zeit. Alle drei Faktoren schienen nun zusammen zu kommen. Also geht`s nach Kaiserbrunn, wo am Wochenende...
Eigentlich hatte ich es schon länger vor, doch was bisher fehlte: Kondition, gutes Wetter und ausreichend Zeit. Alle drei Faktoren schienen nun zusammen zu kommen. Also geht`s nach Kaiserbrunn, wo am Wochenende der erste von nur wenigen Bussen um 9:00 Uhr halt macht. Von der Busstation sind es nur ein paar Schritte und schon wird der Wegweiser sichtbar. Umso mehr, als er durch weitere Schilder ergänzt wurde. Immerhin wurde der Wasserleitungsweg bis zum Weichtalhaus verlängert. Doch das wird erst einmal ignoriert und rauf geht es über die Brandscheide zur Bergstation der Rax-Seilbahn. 2:15 - 2:30 Stunden sollte man da schon rechnen. Und nicht zu schnell beginnen. Denn nach den ersten 50 Metern hinein in den Wald geht es stetig steil bergauf. Zuerst weiter durch den Wald, bis man schließlich in felsiges Gelände kommt. Dort wird man dann auch mit vielfältigen Ausblicken ins Höllental belohnt. Doch ebenso heißt es, sich auf den Weg konzentrieren. Über ein paar Stellen muss man doch klettern. Zumeist helfen da Seilversicherung oder Leiter.
Oben angekommen, ändert sich das Szenario. Viele Menschen haben sich auf dem Plateau versammelt. Manche sogar mit Kinderwagen, den sie über die "Autobahn" Richtung Ottohaus schieben wollen. Doch so ausgetreten ist der Weg nun auch wieder nicht.
Nach kurzer Rast geht es auch für uns weiter inmitten der Menge. Am Praterstern wenden wir uns allerdings halbrechts Richtung Höllentalaussicht. Die ist wirklich prächtig. Und man kann so manchen Wanderer beobachten, der sich den Alpenvereinssteig hinaufquält.
Von der Höllental-Aussicht geht es wieder ein Stück zurück und dann nach rechts Richtung Wolfgang Dirnbacher-Hütte hinunter. Und auf einen Schlag ist man wieder fast allein. Von der Bergstation bis zur Wolfgang Dirnbacher-Hütte geht es nur wenig bergauf, die meiste Zeit bergab. So ist die Strecke in rund einer Stunde bewältigbar. Und es ist ein schöner Rastplatz, den man nützen sollte. Denn von der Hütte geht es erst einmal steil eine Wand hinauf Richtung Klobentörl. Kurz davor auf einer Latschenwiese biegt man links ab zur Scheibwaldhöhe. Zuerst präsentiert sich der Weg mühsam und steil. Dann flacht es ab. Mühsam bleibt es jedoch vorerst, denn oben ist der Weg nur noch schwer zu finden. Bis schließlich Holzpfosten die Richtung weisen. Und so hat man es nach einer weiteren Stunde geschafft und steht auf dem Gipfel der Scheibwaldhöhe auf 1943 Metern. Es eröffnet sich eine spektakuläre Aussicht, die den Weg wirklich lohnt. Fast auf gleicher Höhe wie der Schneeberg sieht man rundum weit nach Niederösterreich und in die Steiermark hinein. Wo sich so manche unbekannte Gipfel erheben. Aber auch einen Ausblick Richtung Payerbach und Wiener Neustadt, in bekanntere Gefilde, kann man hier werfen.
Nach einer kurzen Rast geht es weiter leicht bergauf und bergab über die mit 1945 Meter höchste Erhebung der Route, den Dreimarkstein. Und sodann bergab zum Trinksteinsattel. Von hier geht es zuerst über ein verbliebenes Schneefeld und dann steil hinunter zur Seehütte. Dort angekommen, führt wieder eine breite Autobahn bergauf weiter. Die schlängelt sich weiter zum Ottohaus über den Seeweg. Wir biegen aber rechts ab auf die Preiner Wand. Der Aufstieg ist wieder steiler und man merkt schön langsam die Anstrengungen des Tages. Vom Gipfelkreuz geht es dann aber immer leicht bergauf und bergab der Wand entlang zum Ottohaus. Mit zahlreichen spektakulären Ausblicken. Als Variante ist auch die Überquerung des Jakobskogel möglich. Zwei Aufstiege führen links vom Weg hinauf. Keiner ist gekennzeichnet. Aber man findet sich leicht zurecht. Auf der anderen Seite hinunter ist es schon schwieriger, denn hier scheint es keinen fixen Weg zu geben.
Vom Ottohaus sind es schließlich nur ein paar Schritte bis zum Praterstern, von wo es wieder auf der Autobahn zurück zur Bergstation geht. Für die Runde kann man in etwa fünf Stunden einrechnen. Also hat man sich schon eine kleine Rast verdient. Und wer nicht mehr will, nimmt nun die Gondel.
Wir gehen wieder hinunter Richtung Brandscheide und biegen nach rund 15 Minuten rechts in den Felsen ein. Der sogenannte Gsolhirnsteig soll uns ins Tal bringen. Und so schreiten wir auch unter der Seilbahn hindurch, als gerade eine Gondel direkt über unseren Köpfen zu schweben scheint. Man sieht, dass sie gut gefüllt ist.
Nach rund hundert Metern macht der Steig seinem Namen alle Ehre und führt steil hinunter. Doch im Gegensatz zum Aufstieg gibt es keine große Kletterpartien und somit auch keine seilversicherten Abschnitte. Nichts desto trotz: Die Knie werden ganz schön beansprucht. Und bei der Steilheit kann es schon einmal passieren, dass plötzlich eine Gemse vor einem auftaucht, die auch gern diesen Weg nutzt.
Erst unten, kurz vor Knappenberg, als der Steig auf den Törlweg trifft, geht es wieder etwas menschlicher und nicht mehr so steil dahin. Die Zivilisation macht sich schon bemerkbar, obwohl es noch ein zäher Weg bis zur Höllental-Bundesstrasse ist. Ein Weg, gesäumt von Wiesen, Pferdekoppeln und dem einen oder anderen Hof. Schließlich ist es geschafft und nach zehn Stunden sind wir wieder im Tal. Dann ist es allerdings noch ein Hatscher und nach einer weiteren Stunde erreichen wir unser Ziel, den Bahnhof Payerbach. Wer Glück hat, kann sich den Weg vielleicht ersparen und erwischt noch einen Bus. Wer mit dem Auto anreist, kann von hier aus starten und den Wasserleitungsweg nach Kaiserbrunn einschlagen.
Alles in allem ist es eine fantastische Tour, die an einem Tag machbar ist. Jedoch sollte man sich zeitlich nicht unter Druck setzen und so verausgaben. Wer seine Kräfte überschätzt hat, für den gibt es die Möglichkeit, die Tour entsprechend zu verkürzen. Und bei der Seehütte Richtung Prein oder vom Trinksteinsattel Richtung Preiner Gscheid abzuwandern. Oder die Seilbahn als Auf- oder Abstiegshilfe zu nutzen. Oder natürlich auch, die Tour auf zwei Tage zu unterteilen. Hütten gibt es auf der Rax genug.
Für diese Tour ist keine Klettererfahrung notwendig, aber trittsicher sollte man schon sein. Und außerdem bedenken, dass man sich auf knapp 2000 Meter begibt. Dort kann es schon windig und kühler sein. Und das Wetter kann schnell umschlagen. Also vorausschauend gehen und die richtige Ausrüstung einpacken. Und dann viel Spaß!













Gasthof Bergstation, Ottohaus, Neue Sehütte
Da
Da
Windjacke, warme Sachen einpacken
Gute Schuhe, Trittsicherheit gefragt, Vorsicht bei Nässe!
Mit dem Zug: Von Wien nach Payerbach direkt mit dem CJX9 und weiter mit dem Bus. Achtung: Achtung: Die oben beschriebene Verbindung (Ankunft in Kaiserbrunn 8:57 Uhr) gibt es nur am Wochenende.
Zug, Bus
Wer mit dem Auto anreist: Parkplätze in der Nähe der Rax-Seilbahn oder in Kaiserbrunn vor der Wasserwelt.
Hütten (außer Wolfgang Dirnbacher-Hütte) sind am Wochenende bewirtschaftet.
Spletne kamere s turneje
Priljubljeni izleti v okolici
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