Ponta de Sao Lorenco bis zum Inselende
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Dieser Wanderpfad verläuft entlang von Ponta de S. Lourenço, der östlichsten Halbinsel Madeiras, die nach dem Schiff von João Gonçalves de Zarco, einem der drei Entdecker der Insel Madeira benannt ist....
Dieser Wanderpfad verläuft entlang von Ponta de S. Lourenço, der östlichsten Halbinsel Madeiras, die nach dem Schiff von João Gonçalves de Zarco, einem der drei Entdecker der Insel Madeira benannt ist. Dieser soll, als sie sich dem Land näherten, seinem Schiff zugerufen haben: „Genug, São Lourenço, es reicht!“.
Der Weg ist sehr gut ausgebaut und erfordert daher keine erhöhten technischen Fertigkeiten. Kondition und gutes Schuhwerk sollte jedoch dabei sein, da das Gelände durch stetige Auf- und Abstiege gekennzeichnet ist, bei denen knapp 400 Höhenmeter zu bewältigen sind.
Die Halbinsel ist vulkanischen Ursprungs und besteht überwiegend aus Basalt. Ebenso finden sich vereinzelt Kalksteinformationen. Der Halbinsel vorgelagert sind zwei kleine Inselchen:die Ilhéu da Cevada, da Metade oder auch dos Desembarcadouros und die Ilhéu da Ponta de S. Lourenço, do Farol oder de Fora. Die Halbinsel wurde teilweise und die Insel Desembarcadouro vollständig als Naturschutzgebiet eingestuft.
Das halbtrockene Klima und die vorherrschenden Nordwinde sind verantwortlich für die nahezu baumlose Landschaft, die hauptsächlich von Kriechpflanzen bewachsen ist. Damit unterscheidet sie sich vom Rest der Insel und gilt als ein wahrhaftes Naturerbe. Hier ist die planare Vegetationsstufe der Insel Madeira am besten erhalten und es wachsen einige seltene und endemische Pflanzen.
Unterwegs begegnet man häufig den unterschiedlichsten Vogelarten, wie der madeirensischen Unterart des Kanarenpiepers (Anthus berthelotii madeirensis), dem Stieglitz (Carduelis carduelis parva), dem Kanarengirlitz (Serinus canaria canaria) und dem Turmfalken (Falco tinunculus). Das einzige Reptil der Insel, die Madeira-Mauereidechse (Lacerta dugesii), kommt, insbesondere am Ende der Halbinsel, sehr häufig vor. Die Tiere sind so zutraulich, dass man aufpassen muss, sie nicht versehentlich im Rucksack mit zurück zu bringen
Nach etwa 3/4 der Strecke trifft man vor dem letzten großen Anstieg auf eine bewirtschaftete Hütte, die zur Rast einlädt. Unweit davon kann man Kajak-, Schnorchel- und Delfintouren buchen. Am Ende der Halbinsel erblickt ma am Horizont in südlicher Richtung die Ilhas Desertas (Wüsteninseln) und im Norden die Insel Porto Santo.
Zum Abschluss der Tour kann man am Sardinha-Kai (benannt nach dem Namen der früheren Besitzer) noch ein erfrischendes Bad nehmen.
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