Norischer Externstein - Das Stonehedge Kärntens

Der Platz kann vom Norischen Panoramaweg vom Wendl kommend ab etwa der Hälfte Abgang zu den den 3 Launigen Brüdern/Eberstein auf dem Kamm der Gutschen gefunden werden, kleiner Parkplatz und Felseinbuchtung mit gelben Punkten, dann bei einer umgefallenen Buche rechts hinunter, bis man zum Gerichtstrattl dem Durchkriechofen kommt. Man kommt auf ein Plateau, wo man durch einen Felsbereich Durchkriechen kann, damit kann man sich aufladen.

Was ist ein Externstein? Ein Externstein ist ausgewaschener Felsen, der bestimmte Felder Formen erkennen läßt z. B. Menschen, Tiere... . Externsteine sind ein Beweis für sehr frühe Besiedlung, die als erste Form von religiöser Niederschrift gedeutet werden können.
Hier sind es 3 Felsen in Frauengestalt, wobei die 3. Gestalt über ein Felsentor den Weg zu einer 50 m langen Galerie öffnet.

Auf den Spuren keltischer Kultur. Aufgrund von mündlichen Hinweisen der Gutschenbewohner bei Eberstein (Gutschen = Höhenzug westlich der Görtschitz, abgeleitet von Krktschitza=kleine "KRKA"=Gurk) und mit Hilfe der Wassersuchrute als Peilantenne entdeckte Mag. Ilmar Tessmann sen. aus St. Oswald einen hochkarätigen keltischen Kultplatz. Zwei Felsendurchschlupfspalten in ca. 1 000 m Höhe positiver Kult- und Waagrechtstrahlung mit ca. 50 m begehbarer Felsgalerie nach SSO offen wie eine Parabolantenne. Die außergewöhnlich große Menge an Wildlosung (Kot von Rehen und Gemsen) bezeugt, dass sich das Wild zur Aufladung mit positiver Strahlung dort aufhält.

Die Felsformation von der B 92 auf der Höhe Abzweigung Hochfeistritz deutlich sichtbar erinnert an die Gebilde der norddeutschen "Externsteine". Für die keltische Mythologie galten die drei Schickalsegöttinnen oder Nornen als Trägerinnen und Bewahrerinnen des Lebens der ganzen Natur. Urd, Verdandi und Skuld waren die Bezeichnungen in der Edda, wobei sie dort noch Abstrakt betrachtet wurden.

Personifziert wurden sie bei den Norikern als Ambeth, Wilbeth und Borbeth dargestellt, mit Drachen (Wurm), (Schicksals)-Rad und Turm. Verchristlicht als Margaretha, Katharina und Barbara. Barbara, die schwarze Bethe (Skuld), die für die dunklen Seiten zuständige, für die Höhlen manifestiert sich im dritten Felsen dieser Externsteine, der besonders stark im Einflussbereich der Stahlung ober der Salzwasserader liegt. Im Blickwinkel dieser "Kultkule" (des Parabolspiegels) liegt die vor mehr als hundert Jahren vom Fiskus der Bevölkerung weggenommene Salzquelle, die sicher die kultische Bedeutung dieses Ortes bekräftigte.

Subjektiv empfinden die Besucher dieses Ortes unterschiedliche Sensationen (Gefühlsanwandlungen), die von beglückender Ruhe und Kraftaufladung bis zu unheimlichen Sogempfindungen reichen. Nach dem Wissen der Geomantie ist es nicht gleichwertig in welcher Richtung Durchschlupfsteine begangen werden. Es wird beim Betreten der Galerie
"aufgeladen" und beim weggehen durch die gleiche Spalte wieder "abgeladen".
Ob die Felsgalerie einen anderen Abgang besitzt ist noch nicht gefunden worden.
Es ist bekannt, dass positive Strahlung Einfluss auf die Tätigkeit des Hormonsystems ausübt, deshalb wurden auch die stark positiv strahlenden Kultplätze wie Krypta im Gurker Dom (Durchschlupfspalte) oder am Schoß der keltischen Göttinnen in Wieting und Wutschein zur Fruchtbarkeitserhöhung verwendet. Unter dem argwöhnischen Augenschein der Amtskirche, die durch Verhinderung und Entstellung der (Kult)Handlungen diese schließlich in zeitweilige Vergessenheit geraten ließ.
Im Angesicht der indianischen Weissagung, dass was wir den Tieren, Bäumen und Steinen antaten auch uns, als Teile der Natur, angetan wird, kommt ein mähliches Umdenken.
Wir betreten diese Erde wieder mit "EHRFURCHT" und Dankbarkeit. Wir sollten auch wieder diesen entdeckten Ort weihen und dem Spiritus loci dank sagen.

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