Zwischen Sieglitzbach und Kulmberg
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Ausgangspunkt ist ein Parkplatz südlich von Neundorf bei Lobenstein. Man fährt nach Neundorf auf der Höhe links in Richtung Schlegel, am beschilderten Parkplatz vorüber bis zu einer großen Wiese, an deren...
Ausgangspunkt ist ein Parkplatz südlich von Neundorf bei Lobenstein. Man fährt nach Neundorf auf der Höhe links in Richtung Schlegel, am beschilderten Parkplatz vorüber bis zu einer großen Wiese, an deren Ende gute Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
►►► Von hier aus überqueren wir die Straße und benutzen den einfachen, etwas holprigen Rasenweg. Er führt erst eben, dann abfallend bis zu einem Forstweg. Diesen folgen wir nach links. Unmittelbar rechts des Weges entspringt der Sieglitzbach. An der nächsten Wegegabel nehmen wir den linken Weg, der an der „Hofwiese“ vorüber führt, die mit Kastanien bepflanzt wurde. Über den Waldspitzen ragt der Fernsehmast des Sieglitzberges hervor.
►►► Nach der Wiese halten wir uns sofort rechts. Wir schreiten nun abwärts. Rechter Hand erkennen wir durch die Bäume einen Teich mit schönen Anlagen. Bald erreichen wir das Jagdhaus am oberen Ende einer Waldwiese. Vorüber an diesem kleinen Weiher mit Teichrosen laufen wir hinab auf den Waldweg und treten in den Wald ein. Ein Pfad bringt uns zu einer größeren feuchten Wiese, an deren Rand wir weiter abwärts wandern.
►►► Nach wenigen Minuten kommen wir in den Wiesengrund des Sieglitzbaches und halten uns am Waldrand links. Bald darauf wenden wir uns im spitzen Winkel nach rechts und überqueren den Bach. Von diesem Tal schreiten wir im Wald recht steil bergan bis zu einem Forstweg, auf dem wir weiter ansteigend in Windungen die freie Flur erreichen. Wir schauen nun rückwärts auf den Sieglitzberg (733 m, höchste Erhebung unseres Kreises) und nach rechts auf den Krähenhügel (656 m).
►►► Bald kommen wir auf die Straße, die wir kurz nach links benutzen. Auf der rechts beginnenden schmalen Straße stoßen wir nach 200 m auf den Rennsteig. Er führt uns hinein in den Ort Schlegel. Schlegel liegt in einer Höhe von 620 m ü. NN. Über den Ursprung des Dorfes existieren keinerlei Hinweise. Der Flurname Schlegel kommt in Ostthüringen durchaus häufig vor. Heinz Rosenkranz erklärt ihn mit „Flurstück am steilen Hang“.
►►► Wer möchte, kann im Ort Schlegel den Rennsteig kurz verlassen und einen Abstecher machen zu einem ca. 400 Jahre alten Apfelbaum, den man über den Beerholzweg erreicht (ausgeschildert). Von dort aus gelangt man direkt wieder auf den Rennsteig, indem man dem Weg bis zu einer Wiese folgt. Am linken Wiesenrand läuft man wenige Meter und geht einen kleinen Hand hinunter direkt zum Rennsteig.
►►► Wir folgen nun der bekannten Rennsteigmarkierung, dem weißen „R“. Eine Sichtscheibe macht uns mit der Umgebung vertraut. Das Waldstück trägt den Flurnamen „Beerholz“ (667 m). Danach überschreiten wir die bekannte Straße und wandern in weitem Bogen um den Kulmberg (727 m). Der frühere Abbau des vulkanischen Gesteins Diabas wurde eingestellt. Der südliche Teil des Berges, den wir durchlaufen, ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
►►► Wir bleiben auf dem fast ebenen Abschnitt des Rennsteiges und kommen an eine markante Kreuzung (Obelisk, Wanderwegweiser, Erläuterungstafel). Wir verlassen hier den Rennsteig, der nach links abbiegt, und nehmen den Weg geradeaus, der direkt zu unserem Parkplatz führt.
Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
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