5. Etappe Styrian Iron Trail - Radmer an der Stube - Eisenerz
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Vom Tal der Radmer führt der erste Abschnitt der 5. Etappe des Styrian Iron Trails mit dem Blick auf die Kaiserschild-Gruppe in das breite Ramsautal. Hier befindet sich das Nordische Ausbildungszentrum...
Vom Tal der Radmer führt der erste Abschnitt der 5. Etappe des Styrian Iron Trails mit dem Blick auf die Kaiserschild-Gruppe in das breite Ramsautal. Hier befindet sich das Nordische Ausbildungszentrum des Österreichischen Skiverbandes, in dessem Areal Sommer wie Winter trainiert wird. Vom Boden des glazial geprägten Tales – der Eisenerzer Ramsau – führt der Wanderweg zu den Wiesenflächen des Hoheneggs. Der „Steirische Brotlaib“, wie der Erzberg früher genannt wurde, scheint hier zum Greifen nahe. Die markanten Stufen prägen die Gestalt des Erzberges, sodass das pyramidenähnliche Erscheinungsbild weit über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt ist. Was heute zu sehen ist, stellt einen wichtigen steirischen Wirtschaftsfaktor mit langer Tradition dar: seit dem Mittelalter wird Spateisenstein abgebaut und in der Gegenwart werden sage und schreibe drei Millionen Tonnen Erz pro Jahr gefördert und an die Hüttenwerke Donawitz und Linz geliefert. Gegen Ende der 5. Etappe erwartet uns noch der eindrucksvolle Ausblick vom Schichtturm auf die historische Bergbaustadt Eisenerz.
Bei der Straßenkreuzung im Zentrum von Radmer an der Stube (1), 685 m, halten wir uns rechts und wandern in Richtung Radmerhals. Wir gehen ca. 2 km die Asphaltstraße im Finstergrabens entlang, bis wir links die Abzweigung in den Lahngraben sehen. Der erste Teil des Aufstieges führt entlang einer Forststraße, gefolgt von einem steilen Steig entlang des Grabens, wobei wir auch den Bach überqueren. Der Steig mündet in eine breite Forststraße, der wir rechts bergauf bis zu einer Kreuzung, mit einem gelb-blauen Schranken folgen. An dieser Kreuzung verlassen wir die breite Forststraße, passieren die Schranke und erreichen kurz darauf den höchsten Punkt der heutigen Etappe, den Radmerhals (2), 1305 m. Der Abstieg erfolgt auf einer Forststraße bis ins Tal des Ramsaubaches. Wir folgen der Schotterstraße talauswärts und erreichen die Gemeindealm. Zu Beginn der Asphaltstraße sehen wir das Alpengasthaus Ramsau und die Lärch Alm in der Eisenerzer Ramsau (3), 1018 m. Wir wandern talauswärts weiter, passieren den Gasthof Pichlerhof und das JUFA Hotel Eisenerz, bis wir wenig später links die Abzweigung in Richtung Hohenegg sehen. Links geht es weiter über die Brücke, an den Häusern vorbei und gemütlich bergauf durch den Wald. Aus dem Waldstück heraustretend geht es den Wiesen entlang mit einem wunderbaren Blick auf den Erzberg weiter. Bei einer Wegkreuzung halten wir uns nach rechts unten und gehen bei Wohn- und Stallgebäuden am Hoheneggs (4), 974 m, vorbei. Gemütlich bergab wandern wir die Schotterstraße entlang und kommen über einen Steig zum Schichtturm. Nach einem kleinen Rundumblick gehen wir nur wenige Meter auf der Zufahrtsstraße zum Turm, um dann den Steig nach rechts unten zu folgen. Am Talboden angekommen, geht es links parallel zu den Gleisen und dann rechts über eine Brücke bis zum Dr.-Theodor-Körner-Platz im Zentrum von Eisenerz (5), 736 m.
Anforderungen: Der Großteil der Etappe verläuft über Forststraßen und einfache Wege – lediglich der Anstieg im Lahngraben ist steiler und bei Nässe rutschig, bzw. bei Starkregen gefährlich – Bachquerungen.
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist.
(Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)
Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind.Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt.Campieren im Wald und auf der Alm, sowie Feuer machen - ist streng verboten!
Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.Alpiner Notruf: Notrufnummer der Bergrettung: 140 EU-Notruf: 112
Wetterdienst: www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
Teleskopstöcke: Bei Weitwanderungen sind grundsätzlich Stöcke vorteilhaft. Damit man zwischendurch die Stöcke auch am Rucksack befestigen kann, sind 3-teilige Stöcke optimal, da sie ein kleines Packmaß haben.Berg-/Wanderschuhe sollten den Anforderungen entsprechen, d.h. der Schuh soll passend der Schwierigkeit im Gelände, der Länge der Tour und an das Gewicht des Rucksackes angepasst sein. Ein bequemer Bergschuh, der die Füße gut schützt und den Gelenken mehr Stabilität gibt, ist nicht das Maß aller Dinge, aber das Maß für eine gelungene Wanderung.Rucksack mit Regenhülle (ca. 40–50 Liter Fassungsvermögen).Regenschirm und / oder ein leichter Regenponcho.Handschuhe und Kopfbedeckung (Kappe und Haube), auch im Sommer.Hosen mit abnehmbaren Hosenbeinen oder auch Hosen, die sich leicht raufstülpen lassen. Aber bei diesem Thema scheiden sich die Geister, da viele Wanderer im Sommer einfach gern mit einer kurzen Hose unterwegs sind. Wichtig ist, dass die Hose bequem ist und schnell wieder trocknet.Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke mit Kapuze.Sonnenschutz: Schildkappe, Sonnenbrille und Sonnencreme und auch bei der Bekleidung auf UV-schützende Wäsche achten.Stirnlampe: sollte grundsätzlich immer im Rucksack sein.Trinkflaschen: optimal sind zwei Flaschen zu mindestens je ¾ l.Jausenbox: für die Lunchpakete, die bei den Beherbergungsbetrieben angeboten werden. Müll meiden ist die Devise!Snack bzw. Jause: Oft reicht ein Müsliriegel und es geht gleich leichter weiter.Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster.Handy bzw. GPS-Gerät plus Akku-Pack: Alle Etappen des @styrianirontrail können als GPS-Track heruntergeladen werden.Analoge Detailkarten mit dem eingezeichneten Wegverlauf und eine Übersichtskarte.Zusätzliche Ausrüstung bei der Hüttennächtigung auf der Sonnschienalm: Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe, Mitgliedsausweis von alpinen Vereinen.Von Liezen über die B146 bis Admont und weiter nach Hieflau. Danach entlang der B115 bis zur Abzeigung Radmer an der Stube, von dort noch ca. 7 km bis zum Ortszentrum.
Von St.Michael über die B115 über den Präbichl und weiter nach Eisenerz bis zur Abzeigung Radmer an der Stube, von dort noch ca. 7 km bis zum Ortszentrum.
Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at
In den Sommermonaten ist die Radmer nur mit dem Ruftaxi erreichbar. Radmer – Bushaltestelle / Ruftaxi - Moser +43/3848 3095
Mehrere Parkmöglichkeiten im Ort
Einkehr Radmer:
Gasthof Erzberg, Tel.: +43 3635 2145, 8795 Radmer, Stube 51, www.gh-erzberg.atNächtigung Radmer:
Gasthof Erzberg, Tel.: +43 3635 2145, 8795 Radmer, Stube 51, www.gh-erzberg.atNächtigung Radmer (alternativ für Abstieg über Seekaralm):
Appartement Ingrid Gottsbacher, Tel.: +43 664 4615013, 8795 Radmer, Radmer an der Hasel 15bInfrastruktur Radmer:
Arzt: Dr. Josef Bernd Lamprecht, Tel.: +43 3635 3111, 8795 Radmer an der Stube 42cLebensmittelgeschäft: Nah&FrischSehenswürdigkeiten Radmer:
Kupferschaubergwerk Radmer, Tel.: +43 3635 20030, 8795 Radmer, Hasel 36, www.kupferschaubergwerk.atEinkehr Eisenerzer Ramsau:
JUFA Eisenerz, Tel.: +43 57 083 340, 8790 Eisenerz, Ramsau 1, www.jufahotels.comEinkehr Eisenerz:
Gasthaus Bräustüberl, Tel.: +43 3848 2335, 8790 Eisenerz, Flutergasse 5, www.dorfwirt.atGasthaus Volkskeller, Tel.: +43 664 187 3045, 8790 Eisenerz, Vordernbergerstraße 33, www.volkskeller-eisenerz.sta.ioEisenerzer Hof, Tel.: +43 3848 25510, 8790 Eisenerz, Hieflauer Straße 17, www.eisenerzerhof.atNächtigung Eisenerz:
Eisenerzer Hof, Tel.: +43 3848 25510, 8790 Eisenerz, Hieflauer Straße 17, www.eisenerzerhof.atFerienwohnung Reiter, Tel.: +43 3848 4772, 8790 Eisenerz, Hieflauerstraße 5,www.ferienwohnungen-reiter.atGästehaus Eisenerz, +43 664 75111384, 8790 Eisenerz, Lindmoserstraße 8, www.gaestehaus-eisenerz.atGästehaus „Wilde Hoamat“, Tel.: +43 3848 8117 40, 8790 Eisenerz, Kriechbaumweg 13, ca. 3,7km vom Zentrum entferntInfrastruktur Eisenerz:
Arzt: Dr. Uwe Bauer-Schartner, Tel.: +43 3848 60010, www.dr-bauerschartner.atDr. Anneliese Auer, Tel.: +43 3848 57650, www.dr.auer-eisenerz.atGesundheitszentrum Eisenerz, Tel.: +43 664 8819 3503 Apotheke: Erzberg-Apotheke, Tel.: +43 3848 2350, www.erzberg-apotheke.atAdler-Apotheke, Tel.: +43 3848 2347, www.adler-apotheke-23264.stadtausstellung.atLebensmittelgeschäft: Billa, Penny, SparBankomat: SparkasseSehenswürdigkeiten in Eisenerz:
Museumsstadt Eisenerz, www.museumsstadt.atAbenteuer Erzberg, Tel.: +43 3848 3200, 8790 Eisenerz, Vordernbergerstraße 55, www.abenteuer.erzberg.atfreytag & berndt Wander-Rad-Freizeitkarte, WK 062, Gesäuse - Ennstaler Alpen - Schoberpass
Auch bei anspruchsvolleren Wetterbedingungen wie Regen, Kälte oder Nebel, kann diese Etappe unbedenklich gewandert werden.
Spletne kamere s turneje
Dejavnosti na poti
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