Obstland-Radroute - Teilroute III - Spirituelles rund ums Obst
Die Obstbautradition geht hierzulande bis in das 12. Jahrhundert zurück, als Nonnen und Mönche des Zisterzienserordens für ihre Eigenversorgung Klostergärten anlegten und darin erste Obstbäume und -sträucher,...
Die Obstbautradition geht hierzulande bis in das 12. Jahrhundert zurück, als Nonnen und Mönche des Zisterzienserordens für ihre Eigenversorgung Klostergärten anlegten und darin erste Obstbäume und -sträucher, Gemüse und Heilpflanzen kultivierten. Noch heute kann man der Geschichte im Kloster Buch bei Leisnig nachgehen.
Der im Jahr 1997 gegründete Förderverein Kloster Buch e.V. hauchte den alten Klostermauern nach langem Verfall wieder Leben ein und bietet Gästen historische Führungen an, bei denen man mehr über das Leben und Wirken der Mönche in geistlicher und kulinarischer Hinsicht erfahren kann. Beliebt ist auch der regionale Bauernmarkt an den zweiten Samstagen in den Monaten März bis Dezember. Die Stadt Leisnig verzaubert mit ihrem Charme einer mittelalterlich anmutenden Altstadt. Die Burg Mildenstein und das Stiefelmuseum in Döbeln mit dem weltgrößten Stulpenstiefel lohnen einen Besuch.
Mehr zu den Radrouten in der Leipzig Region: www.leipzig.travel/radfahren
Die Rundtour startet in der Nähe des Bahnhofes Klosterbuch, wo man über den Mulderadweg der K7515 nach Westen folgend auf die Obstland-Radroute stößt. Am Ende der Straße biegen wir links ab, kreuzen die Bahnschienen und folgen der Straße bis nach Klosterbuch. Vorbei am Kloster geht es wenig später nach links über die Muldebrücke. Auf der Straße geht es bis nach Leisnig. Dort verläuft die Route am Bahnhof entlang, vorbei am Wasserkraftwerk und an der imposanten Burg Mildenstein. Am Ortsende von Leisnig lohnt sich zudem ein Blick auf die beeindruckende Rote Porphyrwand, bevor ihr euren Weg in Richtung Tragnitz fortsetzt. Von hier geht die Rundtour weiter nach Altleisnig, wo ihr die Mulde erneut überquert und nach Polditz gelangt. Über die Ortschaften Kalthausen, Doberschwitz und Sitten erreicht ihr schließlich Kroptewitz. Von dort aus geht es über Kleinpelsen weiter nach Strocken. Von Strocken geht es über Mühlenberg nach Gallschütz und weiter über Naunhof bis nach Altenhof. Zum Schluss folgt nochmal eine schöne Abfahrt bis zum Ausgangspunkt der Route.
Fahrradhelm, wetterfeste Kleidung, Proviant und Wasser, Fahrradbeleuchtung bei Dunkelheit
Leisnig hat eigene Autobahnauffahrt und ist über die A 14 (Anschlussstelle Leisnig) sowie die Bundesstraßen 107, 169 und 175 gut zu erreichen.
Bahnhof Leisnig (RB 110)
Leisnig: Wanderparkplatz
Hofladen an der Route: Sachsenobst-Hofladen Leisnig | Georg-Rümpler-Weg 1 | 04703 Leisnig | Telefon: 034321 63738 | Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr
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