Grenzenlose Naturerlebnisse - Route 02 - Wacholderheide Hörsteloe, Berkel, Liesner Wald
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Der Start erfolgt am Kirmesplatz in Ahausan der Frauenstraße. Nach dem Verlassen des Parkplatzes führt die Strecke zunächst auf die Wüllener Straße und verläuft stadtauswärts. Nach rund 900 Metern wird eine kleine Brücke überquert, bevor die Route aus dem Siedlungsbereich hinaus in ruhigere Abschnitte übergeht.
Über den Ortsteil Wessumentwickelt sich allmählich die typische münsterländische Parklandschaft. Weite Felder, Baumreihen, Heckenstrukturen und einzelne Hofanlagen prägen das Bild. Die Wegeführung bleibt angenehm ruhig und ermöglicht ein gleichmäßiges Tempo.
Kurz vor dem weiteren Verlauf der Route bietet sich ein Abstecher zurWacholderheide Hörsteloe an.
Dieses kleinflächige, aber besonders wertvolle Naturschutzgebiet ist geprägt von trockenen, nährstoffarmen Sandböden. Wacholdersträucher, Besenheide und Ginster bilden eine typische Vegetation, die zahlreichen spezialisierten Tierarten Lebensraum bietet. Offene Bodenstellen und lichte Strukturen sorgen für ein charakteristisches Landschaftsbild.
Die Strecke setzt sich durch Ottensteinund anschließend die offene Kulturlandschaft in Richtung Vredenfort. Mit zunehmender Nähe zur Berkelverändert sich das Landschaftsbild deutlich.
Die Berkelauen liegen häufig etwas tiefer als das umliegende Gelände. Feuchtgrünland, kleine Tümpel, Schilfröhrichte und Auwälder reihen sich entlang des Flusses aneinander. Dieser Abschnitt gehört zu einem großflächigen Biotopverbund, der sich über viele Kilometer durch die Region zieht. Die Route verläuft in diesem Bereich mit Blick auf die abwechslungsreiche Flusslandschaft und vermittelt ein ruhiges, naturnahes Fahrerlebnis.
Im weiteren Verlauf führt die Strecke durch das Grenzgebiet zwischen Vreden und Stadtlohnund schließlich in Richtung Liesner Wald.
Der Liesner Wald zeichnet sich durch großflächige Laubwaldbestände aus. Alte Bäume, strukturreiche Waldränder und lichte Abschnitte prägen das Bild. Der Wald bietet zahlreichen Vogelarten Lebensraum, darunter mehrere Spechtarten. Die Strecke verläuft entlang des Waldrandes, sodass sich immer wieder Einblicke in die ruhige Waldlandschaft ergeben.
Nach dem Waldabschnitt öffnet sich die Parklandschaft erneut.
Die Route führt über ruhige Wege durch landwirtschaftlich geprägte Bereiche zurück in Richtung Ahaus. Bekannte Strukturen begleiten den Rückweg, bevor schließlich das Stadtgebiet erreicht wird. Der Kirmesplatz liegt kurz vor dem letzten Abschnitt auf der rechten Seite und markiert das Ziel dieser ausgedehnten Rundtour.
Als guter Einstieg in die Route eignet sich Ahaus.
Anreise mit dem ÖPNV:
Von Münster kommend: Am Münster Hauptbahnhof den Zug RB63 in Richtung Coesfeld nehmen und in Coesfeld verlassen. Den Zug RB51 in Richtung Enschede nehmen und in Ahaus verlassen. Von Dülmen kommend: Den Zug RB51 in Richtung Enschede nehmen und in Ahaus verlassen.Anreise mit dem Auto:
Aus Norden und Süden kommend: Die A31 an der Ausfahrt 32 Ledgen/Ahaus verlassen und mit der L575 nach Ahaus gelangen. Aus Osten und Westen kommend: Die A30 bei der Ausfahrt 5 Kreuz Schüttorf verlassen, um auf die A31 zu gelangen. Diese bei der Ausfahrt 32 Ledgen/Ahaus verlassen und mit der L575 nach Ahaus gelangen.In Ahaus bieten sich mehrere Parkmöglichkeiten. Ein geeigneter Einstieg in die Route bietet der Parkplatz am Kirmesplatz.
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