Auf den Spuren der Fürstbischöfe
Die regionale Radtour im Münsterland folgt dem etablierten Knotenpunktnetz und thematisiert die geschichtliche Präsenz der Fürstbischöfe. Die Route verläuft von Sassenberg, ihrer einstigen Residenzstadt,...
Die regionale Radtour im Münsterland folgt dem etablierten Knotenpunktnetz und thematisiert die geschichtliche Präsenz der Fürstbischöfe. Die Route verläuft von Sassenberg, ihrer einstigen Residenzstadt, bis nach Füchtorf. Entlang dieser Strecke präsentiert sich neben dem Feldmarktsee die Doppelschlossanlage Harkotten mit ihren charakteristischen Bauwerken, welche die kulturelle Dimension der Region akzentuiert.
Die Radtour startet im Zentrum von Sassenberg und führt als nahezu steigungsfreier Rundkurs bis nach Füchtorf. Der Radweg verlässt den kleinen Ort in nördlicher Richtung. Die Münsterländer Parklandschaft bildet die perfekte Kulisse für die entspannte Radtour.
Das Spargeldorf Füchtorf wird schnell erreicht und erwartet die Radfahrenden mit einem besonderen Höhepunkt. Die Doppelschlossanlage Harkotten, die aus Schloss und Herrenhaus Harkotten besteht, ist einzigartig im Münsterland.
Während das Schloss nur vom Wegesrand aus zu sehen ist, lädt das Herrenhaus mit einem Café zu einer ausgedehnten Rast ein. Nach Voranmeldung lässt sich das Herrenhaus auch besichtigen.
Der Rückweg führt wieder durch die Idylle des Münsterlandes. Schon bald glitzert das blaue Wasser des Feldmarksee zwischen den Bäumen. Bei schönem Wetter kann man eine Tour mit dem Tret- oder Paddelboot auf dem See unternehmen oder im Strandbad die Sonne genießen.
Die Anreise mit der Bahn erfolgt über den sieben Kilometer entfernten Bahnhof Warendorf. Dort halten Züge aus Bielefeld, Gütersloh, Münster und Rheda-Wiedenbrück.
Anreise mit dem Auto über die Bundesstraßen B475 (Warendorf-Ladbergen), B513 (aus Richtung Gütersloh) und B476 aus Richtung A33 ( Bielefeld-Osnabrück)
Parkmöglichkeiten gibt es im gesamten Stadtgebiet, beispielsweise auf den kostenlosen Parkplätzen an der Von-Galen-Straße oder am Klingenhagen.
Von Mitte April bis Juni dreht sich im Spargeldorf Füchtorf alles um das „Westfälische Gold“. In den Restaurants können traditionelle und kreative Spargelgerichte genossen werden. Wer den Spargel lieber mit nach Hause nehmen möchte, findet zahlreiche Verkaufsstände und Hofläden.
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