Streiche und Lebensweisen
Die Radtour "Streiche und Lebensweisen" in Dülmen erschließt die regionalen Besonderheiten und historischen Zeugnisse des Umlandes. Die Rundtour führt durch die charakteristischen Landschaften des Coesfelder...
Die Radtour "Streiche und Lebensweisen" in Dülmen erschließt die regionalen Besonderheiten und historischen Zeugnisse des Umlandes. Die Rundtour führt durch die charakteristischen Landschaften des Coesfelder Kreises und ermöglicht Einblicke in die Historie des "tollen Blombergs" sowie in die klösterliche Prägung von Karthaus. Die Route integriert zudem die Ortsteile Buldern und Karthaus, wodurch sie eine umfassende Erkundung der lokalen Kultur und Natur bereitstellt.
Die Radroute Nr. 8 beginnt am Bahnhof Dülmen. Von hier aus ist der Ortsrand schnell erreicht und die münsterländische Parklandschaft umrahmt den Radweg in Richtung Buldern. Bald ist der Ortsteil Buldern erreicht. Die sehenswerte Schloss ist untrennbar mit Gisbert von Romberg II. verbunden. Der unkonventionelle Adlige war für seinen aufsehenerregenden Lebenswandel und seine Streiche bekannt. Sein Leben fand nicht nur Eingang in den Roman von Josef Winckler, sondern wurde auch zweimal verfilmt. Die Deutsche Bahn hat sogar einen Intercity nach ihm benannt. Heute beherbergt das Schloss ein Internat. Mit seinem schönen See ist es ein besonders malerisches Fotomotiv.
Der über 250 Jahre alte historische Spieker gehört ebenso wie der Buldener See zu den kleinen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Eingebettet in Felder und Wiesen erreicht der Radweg über den Mühlenbach die malerische ehemalige Kartause Marienburg. Von 1466 bis 1804 stand hier die einzige Kartause Westfalens. Den Mittelpunkt bildet heute die Pfarrkirche St. Jakobus, die zusammen mit den Torhäusern und der Klosterschänke ein malerisches Ensemble bildet. Ein herrlicher Ort für eine ausgedehnte Rast.
Immer wieder kreuzt der Mühlenbach den weiteren Verlauf des Radweges und mündet schließlich in die Aue des Welter Baches. Das schöne Naturschutzgebiet ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten wie Kibitz und Eisvogel und ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann.
Die letzten Kilometer der Radtour führen zurück in das städtische Treiben von Dülmen, das mit dem Lüdinghauser Tor noch eine architektonische Besonderheit zu bieten hat.
Besonders bequem ist die Anreise mit der Bahn. Am Bahnhof Dülmen, dem Startpunkt der Radtour, halten Züge aus Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Enschede, Essen, Gelsenkirchen, Münster, Osnabrück und Recklinghausen. Alle Bahnsteige sind stufenfrei erreichbar.
Anreise mit dem Auro:
Aus Süden und Norden kommend: Autobahn A43 bis Ausfahrt Dülmen (6), dann auf der B474 in Richtung Dülmen.Aus Osten kommend: Bundesstraße 67 in Richtung Dülmen. Aus Westen kommend: Der Autobahn 1 in Richtung Münster folgen, am Kreuz Münster-Süd (78) abfahren auf A43. Dann auf der B474 in Richtung Dülmen.
Am Bahnhof von Dülmen befinden sich kostenlose Parkplatze. Insgesamt bietet Dülmen ca. 800 kostenlose Dauerparkplätze an.
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