Durch das schöne Hardautal
Die Rundtour ist nur 17 km lang und für Familien primageeignet. Sie lässt viel Zeit für Pausen und Freizeitspaß. Die Tour beginnt inSuderburg. Der traditionelle Heideort hat sich zu einem anerkanntenHochschulstandort...
Die Rundtour ist nur 17 km lang und für Familien prima geeignet. Sie lässt viel Zeit für Pausen und Freizeitspaß. Die Tour beginnt in Suderburg. Der traditionelle Heideort hat sich zu einem anerkannten Hochschulstandort entwickelt. Ein Abstecher von der Hauptstraße über die Hardau führt zur St.-Remigius-Kirche mit ihrem schlicht-schönen Fachwerk-Saalbau und dem 1.000 Jahre alten Turm aus Feldsteinen. Die Kirche ist eine Radwege-Kirche und im Sommer tagsüber verlässlich geöffnet. Sie bietet Platz für Pausen, Trinkwasser und WC, Informationen zu Fahrradwerkstätten, E-Bike-Ladestationen und radfreundlichen Unterkünften.
Zurück auf der Hauptroute überquerst du zweimal die Hardau, einen kleinen Heidefluss, der dich auf der ganzen Tour begleitet. Am südlichen Ortsrand, an der Straße nach Räber, liegt die Suderburger Rieselwiese. Sie erinnert an die damals hier verbreiteten Rieselwiesen, die im 19. Jahrhundert auf neuartige Weise die Wiesen im Hardautal bewässerten und düngten. Von Infotafeln erfährst du, wie die moderne „Berieselung“ genau funktionierte.
Weiter geht’s zum Aussichtsturm zwischen Räber und Hösseringen. Hier empfiehlt sich der Abstieg vom Rad und der Aufstieg auf den Turm. Der wurde für den Mobilfunk errichtet und bietet eine öffentliche Aussichtsplattform in 32 Meter Höhe. Wer die 180 Stufen hinaufklettert, wird mit einem Weitblick über das Suderburger Land belohnt.
Nächstes Ziel ist das Heidedorf Hösseringen. Hier locken ein Tante-Emma-Laden im ehemaligen Klassenzimmer und Leckereien im Café und Bistro im Rasthuus „Alte Schule“.
Nach der Pause führt die Radtour zum Museumsdorf, etwas außerhalb von Hösseringen. Das Freilichtmuseum am Landtagsplatz des ehemaligen Fürstentums Lüneburg erzählt in historischen Gebäuden und Ausstellungen vom Leben und Arbeiten in der Heide. Daneben gibt es Ackerflächen mit alten Nutzpflanzen, eine Heidefläche mit Entdeckerpfad, Spazierwege und Tiere auf dem Gelände. Am Museum beginnt auch der Waldgeschichtspfad „Schooten“. Der Weg führt durch Mischwald mit alten Bäumen. Auf Infotafeln erzählt das Comic-Wildschwein Sudl Waldgeschichte(n).
Wenn dein Wissensdurst gestillt, ist, radelst du wieder nach Hösseringen zurück und von dort zum Hardausee. Hier kann man am Strand entspannen, am Kiosk etwas essen, im See baden oder mit dem Tretboot eine Runde drehen.
Vom See geht’s zurück Richtung Norden nach Suderburg, dem Start und Ziel dieser Tour.
Ideal zum Rad fahren, durch viel Natur und verkehrsarme Straßen, gestaltet sich der Weg für Autofahrer etwas länger, denn Suderburg liegt im derzeit größten autobahnfreien Gebiet Deutschlands. Dennoch ist die Anreise per PKW kein Problem. Fahren Sie
über die Bundesstraße 4 von Hamburg über Lüneburg und Uelzen über die Bundesstraße 191 von Dannenberg über Uelzen über die Bundesstrße 71 von Lüchow über Uelzen über die Bundesstraße 191 von Hannover über Celle über die Bundesstraße 4 von Braunschweig über Gifhorn über die Bundesstraße 71 von Soltau über Munster und EimkeSuderburg befindet sich direkt an der Bahnstrecke Hamburg-Hannover der Deutschen Bahn. Der metronom fährt Suderburg über sein großes Streckennetz im Stundentakt an.
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