Neckar-Baar-Jakobusweg Gesamtstrecke Horb-Schaffhausen
Der 2007 auf alten Pilgerspuren neu ausgewiesene Neckar-Baar-Jakobusweg ist einer der Hauptwege des in den vergangenen Jahren dicht gewebten Netzes an Pilgerwegen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer...
Der 2007 auf alten Pilgerspuren neu ausgewiesene Neckar-Baar-Jakobusweg ist einer der Hauptwege des in den vergangenen Jahren dicht gewebten Netzes an Pilgerwegen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, die Teil des europäischen Wegenetzes sind. An der Liebfrauenkirche in Horb am Neckar hat er seinen Ausgangspunkt und folgt nahezu durchgehend der alten Römerstraße durch das Neckartal bis Rottweil und weiter über Villingen, Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg bis nach Schaffhausen.
Der Neckar-Baar-Jakobusweg beginnt an der Liebfrauenkirche in Horb am Neckar und folgt nahezu durchgehend der alten Römerstraße durch das Neckartal bis Rottweil. Weiter geht es über Villingen, Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg bis nach Schaffhausen. Besuchenswerte römische Denkmäler und Stätten liegen oftmals in Sichtweite oder nur einen Steinwurf oder vom Weg entfernt.
Sieben Etappen und 143 Kilometer zählt der Neckar-Baar-Jakobusweg, der sich durch unterschiedliche Landschaften hinzieht: Das liebliche Neckartal und die Vorbergzone des Schwarzwaldes, die Hochebene der Baar an der jungen Donau und das Randen-Gebirge bis hin zum Rhein(fall) bei Schaffhausen. Die Begehung dieses Weges ist ein Höhepunkt im Pilgerleben. Hier finden sich die beeindruckendsten Kirchen, Jakobusdarstellungen, Skulpturen, Gemälde, Bruderschaftsfahnen und Reliquien in Südwestdeutschland am östlichen Schwarzwaldrand. Wer hier pilgert, erlebt eine Abfolge von Gotteshäusern des der Jakobusverehrung zugewandten Adels oder Bürgertums der einst bedeutenden mittelalterlichen Städte wie Rottweil oder Villingen. Die kleineren Städte auf der Route stehen dem (oftmals) nicht nach und zeugen von der früher überall lebendigen Jakobusverehrung. Kleine Wallfahrtsstätten in unmittelbarer Nähe des Weges wie stille Kapellen laden ein zu Besuch und Besinnung.
Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollte vorhanden sein; ebenso Trittsicherheit und eine gewisse Grundkondition, um die nicht zu unterschätzenden Höhenmeter zu überwinden.
Der Weg ist ausgeschildert. Wegzeichen ist die stilisierte gelbe Muschel auf blauem Grund. Durch die begleitende Bahnlinie können auch einzelne Etappen begangen werden.
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